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Wer ist ein Buddy in der Freediver-App

Wie du dich mit einem Trainingspartner verbindest, was er von deinem Training sieht und warum das Beckensessions leichter macht.

Ein Buddy ist dein Trainingspartner

Apnoetauchen ist ein Sport, für den niemand allein ins Wasser geht. Die Freediver-App bildet genau das ab: Du verbindest dich mit der Person, mit der du trainierst, und von da an tauchen ihre geplanten Sessions in deiner Woche auf und deine in ihrer. In der App findest du sie unter Trainingspartner.

So verbindest du dich mit einem Buddy

Schritt 1: Trainingspartner öffnen

Öffne das App-Menü und sieh unter Training nach. Trainingspartner steht zwischen den Statik-Einstellungen und den Mitgliedschaften, und die Zahl daneben sagt dir, mit wie vielen Leuten du gerade verbunden bist.

App-Menü mit den Trainingspartnern im Abschnitt Training

Die Trainingspartner stehen im App-Menü, unter Training

Schritt 2: Auf Buddy einladen tippen

Der Bildschirm listet alle auf, mit denen du trainierst. Solange er leer ist, sagt er das auch, und eine einzige Zeile erledigt die Arbeit: Buddy einladen.

Leerer Trainingspartner-Bildschirm mit der Zeile Buddy einladen

Eine leere Liste und die Zeile, mit der die Einladung beginnt

Schritt 3: Link schicken oder scannen lassen

Es erscheint deine Einladung: ein Link und derselbe Link als QR-Code. Außerhalb des Wassers kopierst du ihn oder teilst ihn in einer Nachricht. Am Becken geht es schneller, den Bildschirm hochzuhalten und scannen zu lassen.

Verbinden kann sich jeder, der diesen Link hat — behandle ihn also eher wie eine Adresse als wie ein Geheimnis. Landet er an der falschen Stelle, erzeugt Link zurücksetzen einen neuen, und der alte funktioniert nicht mehr.

Einladungsansicht mit Link, QR-Code sowie Kopieren- und Teilen-Schaltflächen

Ein Link, ein Code — kopieren, teilen oder scannen lassen

Schritt 4: Dein Buddy nimmt an

Beim Öffnen des Links sieht die andere Person, wer einlädt und worauf sie sich einlässt: Ihr seht die bevorstehenden Trainings des jeweils anderen und teilt euren Fortschritt. Ein Tippen auf Einladung annehmen und es steht — oder Ablehnen, falls es ein Versehen war.

Ab diesem Moment gilt die Verbindung in beide Richtungen: Sie steht auf deiner Liste, du auf ihrer. Beide können sie später beenden, ohne die andere Seite zu fragen.

Einladungsbildschirm mit dem Namen des Einladenden und der Schaltfläche zum Annehmen

Das sieht die andere Person, wenn sie deinen Link öffnet

Was ein Buddy sieht

Seine Sessions liegen nicht in einer eigenen Ecke der App — sie tauchen in deiner eigenen Übersicht auf, an dem Tag, für den sie geplant sind, zusammengefaltet zu einer Zeile: 1 Buddy trainiert. Aufklappen, und die Session steht vollständig da.

  • Von wem sie ist. Initialen und Name stehen oben auf der Karte, damit ein gemeinsamer Tag nie durcheinandergerät.
  • Was es ist. Der Name der Session und ihre Form als Reihe von Punkten — einer pro Wiederholung, damit du den Rhythmus siehst, bevor du eine Zahl liest.
  • Wie groß sie ist. Geplante Distanz, gesamte Apnoezeit, die voraussichtliche Dauer und der ALS-Belastungswert.
  • Nur, was noch bevorsteht. Ein Buddy sieht geplante und noch nicht abgeschlossene Trainings — nicht deine Historie und nicht dein Logbuch der letzten Monate.

Auf der Karte steht außerdem Training starten: Wenn dir die Session gefällt, machst du einfach dieselbe, nebeneinander auf einer Bahn. Ist eine Session abgeschlossen, fällt sie aus der Liste der bevorstehenden heraus, und deine Anstrengungsbewertungen, deine Notizen und deine Statistiken bleiben deine.

Startbildschirm mit aufgeklappter Buddy-Zeile und der Session-Karte des Partners

Die Session deines Buddys, in deiner Übersicht, an ihrem Tag

Am Becken: weniger erklären, mehr tauchen

Am deutlichsten zeigt sich der Unterschied am Beckenrand. Statt vor jeder Serie zu erklären, was gerade dran ist und wie lang die Pause dauert, schaut ihr beide auf denselben Plan. Dein Buddy weiß, dass du nach dieser Wiederholung zwei Minuten hast und wann du an der Wand sein musst.

Wer sichert, kann den Countdown aus der App fahren. Die Pause läuft in der Mitte des Bildschirms herunter, NÄCHSTE zeigt die folgende Wiederholung — Disziplin, Distanz, Tempo und einen Hinweis in einer Zeile — und die Kopfzeile hält die Gesamtrechnung: wie viel von der Session übrig ist und wann sie endet. Muss die Pause länger werden, schieben die Schaltflächen sie um zehn Sekunden oder eine Minute.

Wer taucht, muss weder auf die Uhr sehen noch im Kopf mitzählen — nur zuhören. Wenn die Session vorher aufgeschrieben und für beide sichtbar ist, bleibt viel weniger vor Ort zu klären. Und je weniger am Wasser zu klären ist, desto ruhiger der Tauchgang.

Countdown-Bildschirm mit Pausen-Timer, nächster Wiederholung und Restzeit der Session

Die Pause, die nächste Wiederholung und wie viel Session noch bleibt

Gut zu wissen

  • Die Verbindung gilt beidseitig. Ihr seht die bevorstehenden Sessions des jeweils anderen — jemandem einseitig zu folgen, geht nicht.
  • Ein Link, beliebig viele Leute. Schick ihn meinetwegen einem ganzen Verein; soll er nicht mehr gelten, setz ihn zurück.
  • Der QR-Code ist die Beckenrand-Variante. Nichts abtippen, kein Messenger, kein Handy aus der Hand geben — Bildschirm hochhalten reicht.
  • Trennen wirkt sofort. Entfernst du einen Buddy, sind eure Sessions füreinander nicht mehr sichtbar.
  • Die App ersetzt keine Sicherung. Ein gemeinsamer Plan und ein Countdown helfen beim Absprechen, aber Sicherheit kommt von der Person im Wasser, nicht vom Bildschirm.

Bartosz Jakubowiak

2 August, 2026 • 4 Min. Lesezeit(bearbeitet 10 August, 2026)